11. Die jüdische Geschichte in der Slowakei

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vom: 14.06.2021 bis: 20.06.2021 Preis: 730 €

Die jüdische Geschichte in der Slowakei

1. Tag: Bratislava
Anreise der Gruppe nach Bratislava (deutsch Pressburg), Hauptstadt der Slowakei. Abendessen und Übernachtung in Bratislava.

2. Tag: Bratislava - Stupava - Malacky - Senica - Skalica
Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt der Slowakei mit dem Schwerpunkt auf Besichtigung der Neuen Synagoge, des jüdischen Friedhofs und Mausoleums von Chatam Sófer. Anschießend Fahrt nach Stupava (d. Stampfen), Kleinstadt am Fusse der kleinen Karpaten, wo die Synagoge des s.g. polnischen Stils aus dem Jahr 1803 und wahrscheinlich der älteste jüdische Friedhof der Slowakei zu sehen sind. Weiterfahrt nach Malacky (d. Malatzka), wo eine Synagoge des s.g. orientalischen Stils, ein großer Saalbau aus dem Jahr 1886, steht. Fortsetzung der Fahrt nach Senica (d. Senitz), wo eine Synagoge des orientalischen Stils zu sehen ist und wo sich ein seltsamer Friedhof befindet, der sogar eine europäische Seltenheit darstellt. In der Stadt Skalica (d. Skalitz) befindet sich das älteste Synagogeobjekt in der Slowakei, das im Jahre 1760 gegründet wurde. Abendessen und Übernachtung in Skalica.



3. Tag: Skalica - Trnava - Vrbové - Piešťany - Beckov - Trenčín - Bytča - Žilina
Abfahrt nach Trnava (d. Tyrnau), wo eine neologische Synagoge aus dem 19. Jahrhundert zu sehen ist und wo sich heutzutage eine Ausstellung der jüdischen Relikvien befindet. Trnava wird auch das "Slowakische Rom" genannt, da in der Stadt der Sitz des Erzbistums ist. Die Domkirche und die Universitätskirche sind wirklich sehenswert. In Vrbové (d. Werbau) ist eine schöne Synagoge aus dem Jahr 1883 sowie der jüdische Friedhof mit Grabmählen und reich verzierten Plastikornamenten zu sehen. Hier wurde im Jahre 1746 Moritz Benyowski geboren, der zum König von Madagaskar geworden ist. 
Freies Mittagessen im Kurort Piešťany (d. Püstin), der in einer großen Zahl von gehbehinderten Patienten aus Israel besucht wird. Er zählt zu den besten Kurorten für die Heilung von Krankheiten des Bewegungsapparates in Europa.
In der Kleinstadt Beckov (d. Betzkow), die durch eine Burgruine bereits im Jahr 1200 erwähnten Burg berühmt ist, befindet sich ein judischer Friedhof aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Geburtsort vom berühmtesten lokalen Maler Ladislaus Mednyánsky. Weiterfahrt nach Trenčín (d. Trentschin), wo eine mächtige Synagoge zu sehen ist, die heute als Galerie dient, da die jüdische Kommunität kaum mehr existiert. Trenčín ist vor allem durch die alte römische Inschrift auf einem Felsen aus dem Jahr 179 bekannt. Nicht vergessen ist die schöne Burg, die sich hoch auf dem Kalksteinfelsen über der Stadt erstreckt. Weiterfahrt nach Bytča (d. Grossbitsch). Hier befindet sich eine Synagoge mit einer wertvollen Eingangstür. In der Stadt sind außerdem ein schönes Renaissanceschloss und ein hervorragender Hochzeitspalast zu bewundern. Abendessen und Übernachtung in Žilina (d. Sillein).

4.Tag: Žilina - Martin - Turany - Liptovský Mikuláš - Prešov
In dieser Stadt ist eine neologische Synagoge zu sehen, die vom bekannten Berliner Architekten Peter Behrens im Jahr 1934 errichtet wurde.
Desweiteren verfügt diese schöne Stadt über einem fast genau quadratischen Marktplatz, einem alten Rathaus, mehreren Kirchen und dem Schloß Budatin. Unterwegs nach Martin (d. Turz-Sankt-Martin) fahren wir an der Burgruine Strečno vorbei. In Turany befindet sich eine klassizistische Synagoge aus dem 19. Jahrhundert. Freies Mittagessen in Liptovský Mikuláš (d. Liptau-St-Nikolaus). Dort werden wir eine der größten und schönsten Synagogen der Slowakei besuchen, die im Jahr 1906 gebaut wurde. Abendessen und Übernachtung in Prešov (d. Eperies).

5. Tag: Prešov - Košice - Rožňava
In der Stadt Prešov, die das zweite Zentrum der Ostslowakei darstell, besuchen wir die schönste Synagoge der Slowakei aus dem Jahr 1888, die noch heute genutzt wird. Auf der Empore befindet sich eine Ausstellung über das Judentum.
Weiterfahrt nach Košice (d. Kaschau), dem Zentrum der Ostslowakei und zweitgrößte Stadt des Landes. In der Mitte des wunderschönen Zentrums befindet sich die östlichste römisch-katolische Kathedrale der Welt. Freies Mittagessen in Košice, anschließend besuchen wir die orthodoxen Synagoge, die im mauren Stil im Jahr 1927 gebaut wurde. Fahrt nach Rožňava (d. Rosenau), wo wir abendessen und übernachten werden.

6. Tag: Rožňava - Lučenec - Banská Štiavnica - Nitra - Bratislava
In der Stadt Lučenec (d. Lizenz), die reich an die Jugendstilbauten ist, befindet sich eine sehenswerte Synagoge aus dem Jahr 1926. Es handelt sich um ein Jugendstilbau der der Moschee Hagia Sofia in Istanbul ist ähnlich ist. Nach der langjährigen Renovierung befindet sich zu Zeit die Synagoge in einem sehr guten Zustand. Weiterfahrt über Banská Štiavnica (d. Schemnitz), alte historische Bergbaustadt mit schönem Altstadtzentrum, nach Nitra (Neutra). Freies Mittagessen unterwegs. In Nitra werden wir eine, im orientalischen Stil errichtete Synagoge besuchen, die zu den schönsten der Slowakei zählt, aber nicht mehr für ursprünglichen Zwecken verwendet wird. Abendessen und Übernachtung in Bratislava.

7. Tag: Bratislava - Heimfahrt
Nach dem Frühstück Abfahrt nach Hause.
Gesamtstrecke in der Slowakei beträgt cca. 1.300 km.

Preis: € 730,- pro Person im Zweibettzimmer

Preis: € 790,- pro Person im Einzelzimmer

Der angeführte Preis beinhaltet:
6x Mittagessen
6x Abendessen
6x Unterkunft mit Frühstück in 3, bzw. 4* Hotels
alle Eintritte laut dem Programm
Dienstleistungen des lokalen Reisebüros
Dienstleistungen des lokalen Fremdenführers


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